Einführung


Die DDR war weder in ihrer Außenpolitik noch in der Deutschlandpolitik wirklich souverän. Dennoch hatte sie eigene Interessen. Diese lagen vor allem in der Durchsetzung ihrer weltweiten politischen Anerkennung und in der UNO-Mitgliedschaft beider deutscher Staaten.
1973 hatte sich zumindest die Mitgliedschaft beider deutscher Staaten in der UNO realisieren lassen. Damit wurde der DDR auch der politische Status eines souveränen Staates zugesprochen, der jedoch in der Praxis oftmals nur toleriert, keineswegs aber akzeptiert wurde. Gerade die Bundesrepublik Deutschland fasste den Grundlagenvertrag als Basis für eine zukünftige Vereinigung Deutschlands auf. Des Weiteren wurde die DDR auch in ihrer eigenen Außenpolitik stark eingeschränkt, da beispielsweise die UNO-Politik von der sowjetischen Regierung beinahe vollständig diktiert wurde.